Schüler-/Eltern-Workshop bei Gissler & Pass

Informationstag zum Beruf des Verpackungsentwicklers

Die Schule ist geschafft – aber was kommt dann? Das Jülicher Familienunternehmen Gissler & Pass gibt Schülern/innen und ihren Eltern auf der Suche nach einem zukunftsträchtigen und sicheren Berufsfeld eine Orientierungshilfe: Unter dem Motto „kreativ verpackt“ hat das Wellpappenunternehmen am 19. November 2005 einen Workshop-Vormittag organisiert, an dem 34 Schüler/innen und ihre Eltern alles rund um den Beruf des Verpackungsentwicklers erfuhren.

Verpackungsentwickler ist ein moderner High-Tech-Beruf. Die Bandbreite dieses Berufsbildes ist enorm und reicht vom digitalen Verpackungsdesign bis hin zum technischen Engineering. Im Hause Gissler & Pass ist die Abteilung der Verpackungsentwickler der Bereich mit dem größten Wachstum (17 Mitarbeiter insgesamt). Kreativität, Design, Marke und High-Tech beschreiben am besten das Arbeitsumfeld der Verpackungsmittelmechaniker.

Gissler & Pass informierte seine Gäste über die umfassenden Weiterbildungsangebote und die möglichen Studiengänge im Anschluss an die Ausbildung. Die Berufschancen der Verpackungsentwickler sind sehr gut und ergeben sich nicht nur in der Verpackungsindustrie, sondern auch bei Markenartiklern und im Handel.

Weitere Informationen zu den Berufsaussichten des Verpackungsmittelmechanikers sowie zu den anderen Ausbildungsberufen Drucker/in und Industriekaufmann/frau hält Gissler & Pass im Internet bereit:
www.gissler-pass.de/ausbildung_de.htm.

Neben Gesprächen mit den Verpackungsexperten, Personalverantwortlichen und Azubis erhielten die Schüler und Schülerinnen am vergangenen Samstag die Chance, selbst Hand anzulegen und ihre erste Verpackung zu entwickeln.

Herbert Breuer, Geschäftsführer Gissler & Pass, begrüßte die rund 50 Gäste und gab Eltern und Schülern/innen einen aufschlussreichen Einblick in die Branche, das Tätigkeitsfeld von Gissler & Pass und die Chancen als Verpackungsentwickler. Die folgende detaillierte Darstellung der Ausbildungsberufe Verpackungsentwickler/in, Drucker/in und Industriekaufmann/frau sowie der notwendigen Qualifikationen übernahm Kurt Kelzenberg, Personalchef des Unternehmens.

Die Entwicklungsprofis Guido Schneiders, Volker Pötzsch und Christof Schmurr, präsentierten anschließend den wissbegierigen Teilnehmern die verschiedenen Schritte der Entstehung einer Verpackung: vom Kundengespräch über die Entwicklung mittels CAD-Programmen am Computer (CAD = Computer Aided Design) und die Mustererstellung bis hin zur Produktion und Veredelung. Dann war das Geschick der Schüler/innen selbst gefragt: das theoretische Wissen im Kopf und bewaffnet mit den notwendigen Hilfsmitteln wie Druckbogen, Lineal und Schere, erstellten sie Sammelordner, Zettelboxen oder Würfel aus Wellpappe. Auch die Mütter und Väter konnten ihre Fähigkeiten in Umgang mit den Materialien testen.

Im Anschluss an die Verpackungsentwicklung wurden die Gäste durch die Produktion geführt. Von der Wellpappenerzeugung führte der Rundgang zur Verarbeitung und Veredelung der Produkte (Druckerei, Stanz- und Klebebereiche). Hier bekamen sie einen Eindruck davon, wie mittels moderner, computergesteuerter Fertigungsmaschinen aus den kreativen Verpackungsideen qualitativ hochwertige Produkte werden.

Ein gemeinsames Frühstück bildete den Abschluss des Workshop-Vormittags, und Eltern sowie Schüler/innen hatten noch einmal die Möglichkeit, Fragen zu den Ausbildungsberufen stellen und Hintergrundinformationen zu bekommen.

 

Verpackungsentwickler Christof Schmurr (2.v.r.) erklärte den Schülern und Schülerinnen worauf sie beim Rillen, Falten und Kleben einer Verpackung achten müssen.
 
Mit Begeisterung bei der Sache: Unter den gespannten Blicken der Eltern erstellten die Schülerinnen und Schüler Ihre ersten Verpackungen aus Wellpappe.
 
Anhand einer Riffelwalze erklärte Manfred Hagedorn (links im Bild), Produktionsleiter bei Gissler & Pass, den Gästen, wie Wellpappe entsteht.

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