Die Berufsaussichten sind hervorragend

Die Region Düren – Jülich – Euskirchen ist ein Zentrum der Papierindustrie. Dazu gehören gleichermaßen die Papiererzeuger wie auch die Papier- und Pappeverarbeiter. 1,65 Milliarden € Umsatz erzielte diese Branche 2004 mit im Durchschnitt knapp 7.300 Mitarbeitern, darunter 330 Azubis.

Ihr Ausbildungsprogramm stellen die Firmen Carl Eichhorn GmbH Wellpappenwerke und Gissler & Pass GmbH, – beide in Jülich ansässig – sowie die SIG Combibloc GmbH aus Linnich den Besuchern der Berufs- und Studienwahlmesse ZAB in Aachen vor. Vielfältig ist das Arbeitsspektrum der Verpackungsmittelfirmen. Sie stellen Faltschachteln her wie z.B. Pralinenschachteln, oder Verkaufsverpackungen für kompliziert geformte Waren, die alle nach Kundenwünschen hergestellt werden, oder auch Getränkekartons, wobei in solchen Kartons inzwischen auch flüssige Nahrungsmittel verpackt werden.

Was macht ein Verpackungsmittelmechaniker? Darüber konnten sich die Besucher in zwei voll besetzten Workshops informieren und anschließend Verpackungen unter Anleitung von Ausbildern und Azubis selbst zusammenbauen. Alle Verpackungen werden von Verpackungsmittelmechanikern in Zusammenarbeit mit den Kunden am PC entworfen, als Prototyp hergestellt und anschließend maschinell produziert. Dafür ist eine qualifizierte Ausbildung erforderlich, die alle Unternehmen der Region leisten. Sie dauert drei Jahre; der Berufsschulunterricht findet seit drei Jahren im Berufskolleg Jülich statt.

Der Besuch des Regierungspräsidenten Jürgen Roters auf dem gemeinsamen Stand der Verpackungsmittelfirmen galt daher auch in erster Linie der Ausbildung in Jülich. Er war begeistert von den Arbeiten, die Azubis aus Wellpappe hergestellt hatten. Es war schließlich vor drei Jahren seine Entscheidung, die Klasse für Verpackungsmittelmechaniker am Berufskolleg Jülich anzusiedeln.

Nach der Ausbildung kann der Verpackungsmittelmechaniker seine Meisterausbildung anhängen, eine Techniker-Schule besuchen oder, bei entsprechender Eignung und Voraussetzung, ein Fachhochschulstudium absolvieren. Darüber informierte in einem dritten Workshop Professor Eckart Conzen von der Hochschule für Medien in Stuttgart. Der Funke sprang über: Dem Ingenieur für Verpackungstechnik steht die Welt offen. Die Berufsaussichten für Verpackungsmittelmechaniker oder Absolventen der Meister-, Techniker- oder Fachhochschulausbildung sind hervorragend, wie es hieß.

Weitere Informationen: www.papiernachwuchs.de

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Auf der ZAB engagiert:
Regierungspräsident Jürgen Roters, der Personalleiter bei Gissler & Pass, Kurt Kelzenberg, der Personalleiter bei Eichhorn, Udo Maintz, sowie Dr. Elke Tüttenberg-Winter, Vereinigte Industrieverbände von Düren, Jülich, Euskirchen und Umgebung (v.l.).

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